Die Rechtsmedizin ist ein Teilgebiet der Medizin mit einem breiten Aufgabenspektrum.
Insbesondere die forensische Traumatologie (Klinische Rechtsmedizin) fungiert hierbei als Brücke zwischen Justiz und Medizin. Die Untersuchung von Menschen, die Opfer einer Gewalttat wurden, steht hier im Mittelpunkt. Dabei geht es sowohl um die Dokumentation von Verletzungen als auch um die Sicherung von Spuren oder die Rekonstruktion von Handlungsabläufen.
Die forensische Pathologie beschäftigt sich mit der Klärung von Todesursachen Verstorbener und deren rechtliche Einordnung in eine Todesart. Nur im Rahmen von Obduktionen können krankheitsbedingte Todesfälle von gewaltsam herbeigeführten sicher unterschieden werden.
In Aktengutachten werden im Rahmen juristischer Verfahren auftretende medizinische Probleme geklärt und erläutert. Es handelt sich hierbei sowohl um Zusammenhangsbegutachtungen als auch um Rekonstruktionen oder Identitätsfeststellungen.