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    Wir suchen zum nächstmöglichen Zeitpunkt:

    ASSISTENZÄRZTINNEN / ASSISTENZÄRZTE

     

    zur Weiterbildung zur Fachärztin/Facharzt für Rechtsmedizin

    Die REMAKS besitzt die volle Weiterbildungsberechtigung für 4 Jahre.
    Wir bieten eine vielseitige Tätigkeit in den Bereichen forensische Pathologie und klinische Rechtsmedizin. Die Arbeit in einem kleinen kollegialen Team sorgt dafür, dass Weiterbildungsassistenten bereits nach kurzer Zeit Einblick in ein großes Spektrum der Rechtsmedizin erhalten und ermöglicht frühzeitig ein selbständiges Arbeiten.

    Eine flache Hierarchie und ein kollegialer Umgang miteinander garantieren den nötigen Rückhalt und Lernerfolg, den jüngere Kollegen/-innen in der Weiterbildung erwarten. Bereits in der Weiterbildung fortgeschrittenen Kollegen/ -innen wird ermöglicht entsprechend ihres Wissensstandes eigenverantwortlich zu arbeiten.

    Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann kontaktieren Sie uns telefonisch oder per E-Mail oder richten Sie Ihre Bewerbung direkt an:

    Rechtsmedizin am Klinikum Saarbrücken GmbH – Geschäftsführung
    Winterberg 1, 66119 Saarbrücken


    Am 24./25. März 2017 fand in Kassel die 13. Internationale Fortbildung unter dem Titel „Kinderschutz in der Medizin statt“

    Unsere Assistenzärztin Dr. Vanessa Büscher war als Teilnehmerin vor Ort und hat die wichtigsten Themen kurz für unseren Newsletter zusammengefasst:

    Der 1. Tag der Fortbildung, am Freitag befasste sich insbesondere mit dem sexuellen Missbrauch von Kindern. Neben allgemeinen Untersuchungstechniken wurde dabei insbesondere auf die Abgrenzung von traumatisch bedingten Verletzungen zu den Veränderungen aus innerer Ursache eingegangen, welche häufig für den ungeübten Betrachter nur schwer voneinander abzugrenzen sind. Auch wurde die schnelle Heilungsfähigkeit von Verletzungen im Genitalbereich anschaulich dargestellt.

    Am Samstag gab es zunächst einen Themenblock zur allgemeinen körperlichen Misshandlung. Auch hier erfolgte eine Gegenüberstellung von Verletzungen durch Gewalteinwirkung von Dritter Hand und Verletzungen durch akzidentielles Trauma. Die Quintessenz war, in diesem Fall die angegebene Hergangsschilderung kritisch zu prüfen, weil häufig die Verletzungen an sich nicht eindeutig zuzuordnen sind.

    Der Vortrag von Dr. Curt Goho ist aus diesem Themenblock besonders zu nennen. Er befasste sich mit den zahnmedizinischen Aspekten bei Kindesmisshandlung/-vernachlässigung, was in der täglichen Praxis noch immer ein zu wenig berücksichtigtes Problem darstellt.

     Der zweite Themenblock am Samstag widmete sich der Vernachlässigung und der emotionalen Misshandlung sowie den Präventions- und Interventionsmöglichkeiten durch Einrichtung wie den „Frühen Hilfen“ oder den „Kinderschutzgruppen“.

    Neben den medizinischen Befunden wurde in allen Themenbereichen auch von erfahrenen Diplom Psychologen und Pädagogen sowie Sozialpädagogen das Erleben der Kinder sowie die sozialen und psychosozialen Hintergründe von Kindesmisshandlung näher beleuchtet.

    Es war eine sehr lehreiche, allumfassende Fortbildung, die ein solch schwieriges und häufig konfliktbehaftetes Thema wie die Kindesmisshandlung, anschaulich und einprägsam dargestellt und einem nähergebracht hat.